Der Parson Russell Terrier zählt zu einer sehr gesunden Hunderasse, auch in Bezug auf die seitens des Tierschutzes geforderte “genetische Diversität”. Die über viele Jahre hinweg verantwortungsvolle Zucht der Züchterinnen und Züchter im Klub für Terrier führt heute dazu, dass es kaum noch verbindlich geforderte Untersuchungen für die Zuchthunde gibt. Auch die vereinsübergreifende Zusammenarbeit der Züchter, über Studien wichtige Gentests zu entwickeln und einzusetzen, die heute von fast allen Züchtern auf freiwilliger Basis genutzt werden, machte dies möglich.
Für alle Parson Russell Terrier, die im Klub für Terrier eine Zuchtzulassung erhalten, müssen ein DNA-Profil sowie eine gültige Augenuntersuchung vorliegen. Diese Augenuntersuchung muss von einem qualifizierten Tierarzt durchgeführt werden, der Mitglied im „Dortmunder Kreis (DOK) = Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren e.V.“ sein muss.
Im Rahmen dieser Augenuntersuchung, die auf Grundlage der aktuell gültigen Zuchtordnung bei der Vorstellung des Hundes zur Zuchtzulassungsprüfung und bei Zuchteinsatz nach dem vierten und sechsten Lebensjahr wiederholt werden muss, wird auf verschiedenste Erkrankungen des Hunde-Auges untersucht, u.a. Katarakt, Glaukom, Linsenluxation.
Die Zuchttauglichkeit eines Parson Russell Terriers wird im Rahmen einer Zuchtzulassungsprüfung von einem zugelassenen Zuchtrichter beurteilt. Die Zuchtzulassung gilt ab Vollendung des 12. Lebensmonats und ist für Rüden unbegrenzt, für Hündinnen ist ein Zuchteinsatz ab vollendetem 15. Lebensmonat bis zum 8. Geburtstag möglich.
Übrigens wird im Rahmen einer Zuchtzulassung bzw. Körung auch ein Wesenstest gemacht, in der die vorgestellten Hunde mit Reizen und im Umgang mit anderen Menschen und Hunden überprüft werden.